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Häufige Fragen

Auf der A 5 zwischen Ober-Mörlen und Friedberg werden der Seitenstreifen sowie der erste Fahrstreifen auf rund elf Kilometer Länge erneuert. Die Straße weist in diesem Abschnitt Abplatzungen, Risse sowie Spurrinnen auf.

Die Baustelle beginnt am 21. Mai und endet voraussichtlich im August 2013.

Der Seitenstreifen soll künftig bei hohem Verkehrsaufkommen temporär als zusätzlicher Fahrstreifen genutzt werden, um so die Straßenkapazität für den Verkehr insgesamt zu steigern.. Bevor dies jedoch realisiert werden kann, stehen weitere bauliche Maßnahmen an. Dazu gehören unter anderem die Erneuerung der bestehenden Verkehrsbeeinflussungsanlage und der Umbau der Anschlussstelle Friedberg. Zurzeit befinden sich diese Projekte in der Planung, so dass noch keine konkreten Aussagen dazu getroffen werden können.

Diese Maßnahme setzt Hessen Mobil mittlerweile auf über 80 Kilometern der am stärksten belasteten Autobahnen ein. Die temporäre Seitenstreifenfreigabe gibt es beispielsweise schon im Bereich des Nordwestkreuzes bis zur Anschlussstelle Friedberg in beiden Fahrtrichtungen zu je 17 Kilometern. Mit Hilfe von Wechselverkehrszeichen wird der Seitenstreifen in den Hauptverkehrszeiten als Fahrstreifen freigegeben. Damit können Engstellen im Autobahnnetz wirkungsvoll sowie vergleichsweise kurzfristig und kostengünstig beseitigt werden. Durch die Freigabe des Seitenstreifens lässt sich vor allem in der Rushhour die Kapazität von Autobahnen so flexibel erhöhen, dass Staus vermieden werden können. Dabei sind keine Einbußen in der Verkehrssicherheit zu verzeichnen.

Um die Straße zu erneuern, wird der obere Asphalt abgefräst beziehungsweise die oberen Betonschichten abgetragen. Das bedeutet es kommen hauptsächlich Großgeräte wie Fräse und Bagger zum Einsatz. Eine Fräse trägt zum Beispiel 130 Tonnen Asphalt innerhalb einer Stunde ab. Im Vergleich zu anderen Baumaßnahmen ist daher weniger Personal notwendig. Der Bedarf an Personal ist relativ gering und beschränkt sich überwiegend auf die Maschinisten und die Bauleitung beziehungsweise die Poliere.

Für die Einrichtung der Verkehrsführung sind kurzzeitige Sperrungen von einzelnen Fahrstreifen erforderlich. Diese Sperrungen werden nachts in den verkehrsarmen Zeiten ausgeführt. Ansonsten werden während der gesamten Bauzeit in beiden Fahrtrichtungen weiterhin drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Die Anschlussstelle Ober-Mörlen ist seit dem 28. Mai 2013 in Fahrtrichtung Frankfurt für die komplette Bauzeit gesperrt. Dies betrifft die Ausfahrt aus Fahrtrichtung Norden und die Einfahrt auf die A 5 in Fahrtrichtung Süden. Die Vollsperrung der Anschlussstelle Ober-Mörlen ist bis zum Ende der Baumaßnahme notwendig. Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die Anschlussstelle Bad Nauheim.

Die Tank- und Rastanlage Wetterau ist aus beiden Fahrtrichtungen über verkürzte Verzögerungs- bzw. Beschleunigungsstreifen jederzeit erreichbar.

Die Regelwerke im Zuge von Baustellen sehen für den Lkw-Verkehr mindestens 3,25 Meter breite und für den Pkw-Verkehr mindestens 2,60 Meter breite Fahrstreifen vor. Bei der Baustelle im 21. Jahrhundert werden sogar Fahrstreifen mit Breiten von 3,00 bis 3,50 m eingerichtet. Im Vergleich dazu beträgt die Regelfahrstreifenbreite auf Autobahnen 3,50 bis 3,75 Meter – und das ganz ohne Baustelle.

Um jeweils drei Spuren in beide Richtungen zu ermöglichen, wird der Verkehr teilweise auf die Gegenfahrbahn verlegt. Da die Baustelle auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Süden liegt, ist hier in der Regel 80 km/h erlaubt, in Richtung Norden sind 100 km/h erlaubt.

Mit einem Geschwindigkeitstrichter wird bei der Sicherung von Arbeitsstellen, die im Normalfall zulässige Höchstgeschwindigkeit, schrittweise auf die in der Baustelle zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert.

Das Verkehrsaufkommen liegt in diesem Streckenabschnitt bei durchschnittlich rund 110.000 Fahrzeugen am Tag.

Es handelt sich bei der aktuellen Maßnahme nicht um den geplanten achtspurigen Ausbau. Die Bauarbeiten betreffen lediglich die Sanierungsarbeiten auf dem Seitenstreifen und rechten Fahrstreifen zwischen den beiden Anschlussstellen Ober-Mörlen und Friedberg, in Fahrtrichtung Frankfurt. Es ist jedoch geplant, die A 5 zwischen dem Nordwestkreuz Frankfurt und der Anschlussstelle Friedberg aufgrund der allgemeinen Verkehrszunahme achtspurig ausbauen.

Südlich des Autobahnkreuzes Gambach werden aktuell die Unterführungen der Landesstraße 3132 bei Holzheim und Gambach sowie die Unterführung der Anschlussrampe zur A 45 in Fahrtrichtung Dortmund erneuert. Es sind auf der A 5 in diesen Bereichen weiterhin zwei Fahrstreifen in jede Richtung befahrbar. Die beiden Fahrstreifen auf der Verbindungsrampe zur A 45 in Richtung Dortmund bleiben ebenfalls bestehen. Das geplante Ende dieser Baumaßnahme ist voraussichtlich im Sommer 2014.

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